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Antidepressiva gibt es nur auf Rezept. Der Besitz der Drogen ist keine Straftat, wohl aber deren Weitergabe.
Tryptizol, anafranil, cipramil, prothiaden, sinequan, tofanil, gamanil, zispin, allegron, seroxat, edronax, lustral, molipaxin, efexor. Die geläufigsten Namen sind Prozac und Seroxat.
Antidepressiva gibt es als Tabletten oder Sirup.
Man kann sie schlucken, trinken oder spritzen.
Antidepressiva werden zur Behandlung von Menschen eingesetzt, die depressiv, ängstlich, schüchtern oder verschlossen sind, oder die an Insomnie oder Panikattacken leiden.
Sie helfen dabei, den "Wohlfühlfaktor" im Körper zu steigern, sodass man bessere Laune hat, sich fröhlicher fühlt und mehr Interesse daran hat, was um einen herum vorgeht. Man glaubt vielleicht auch, mehr Energie zu haben - das ist vor allem bei Prozac der Fall.
ndere Antidepressiva können genau die gegenteilige Wirkung erzielen, d. h. man wird schläfrig und träge.
Antidepressiva werden meistens über einen bestimmten Zeitraum eingenommen und es kann bis zu 3 Wochen dauern, bis die Droge ihre Wirkung zeigt.
Antidepressiva können viele verschiedene Nebenwirkungen haben. Dazu zählen Schläfrigkeit, Albträume, Kopfschmerzen, Händezittern, verschwommenes Sehen, höhere Sonnenempfindlichkeit, Impotenz, verringerte Orgasmusfähigkeit, Veränderungen des Menstruationszyklus, Gewichtszunahme, Senkung des Blutdrucks, Verstopfung, Schwächegefühl, Übelkeit, Hautausschläge und Durchfall. Die Nebenwirkungen hängen davon ab, welches Antidepressivum genommen wird.
Der Entzug von Antidepressiva muss allmählich geschehen. Plötzliches Stoppen der Einnahme führt zu Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl und Frösteln.
Das Gefühl der Müdigkeit wird durch Alkohol noch verstärkt. Nimmt
man verschiedene Antidepressiva gleichzeitig, kann dies Schock, Erbrechen und
in einigen Fällen so schlimme Symptome hervorrufen, dass man ins Krankenhaus
muss.